RESANITA Plants & Politics

Eröffnung im Rahmen der Galerientage
Freitag, 05. Mai 2017, 18:00–21:00 Uhr

Ausstellungsdauer
06. Mai 2017–17.Juni 2017

RESANITA zeigen in dieser Ausstellung Fotografien und Installationen ihrer längerfristigen Projekte zur Bedeutung und Symbolik von Pflanzen: No plant is innocent! Ihre Projekte starten meist mit einem aktionistischen Ansatz: Roadtrips zum Zwecke des Pflänzchenschmuggels, Eichenblätterzählen in der Forschungsstation, Transport von ganzen Bäumen im PKW aus der Provence nach Graz oder die Beackerung eines Feldes mit historischem Saatgut. Diese Aktionen voller Witz sind jedoch ebenso ernsthaft mit gegenwärtigen Themen der Gesellschaft wie Klimawandel, Terror, Migration, Geschichte, globale Ökonomien und Politik verbunden. Ebenso Teil der konzeptuellen Arbeitsweise der Künstlerinnen ist ein wissenschaftlich-forschendes Streben und ein – manchmal jahrelanger – Austausch mit bedeutenden internationalen Institutionen. Daraus entstehen vielschichtige Kunstwerke in Form von Darstellungen scheinbar unschuldiger Flora, die ebenso wie die Künstlerinnen selbst immer im Dialog mit der Gesellschaft stehen.

RESANITA sind die Künstlerinnen Resa Pernthaller und Anita Fuchs, die seit 2003 gemeinsam arbeiten.
Beruflich sind sie seit 1995 verbunden. Sie haben an zahlreichen Ausstellungen teilgenommen, u.a. an: 2017: OBSERVATION JOURNAL, BOKU Tulln; 2016: P&P, Kunsthalle Exnergasse, Wien; DER KUNST EIN FEST, Kunsthalle Graz; WILDE FRAU, Kunsthaus Graz; Nature Punk, KS-ROOM, Meierhof Schloß Kornberg/Feldbach; 2015: OBSERVATION JOURNAL, 6th Biennale of Contemporary Art Moscow, Triangle Gallery, Winzavod Center for Contemporary Art, Moskau; 2014: ZIMMER MIT AUSGANGSLAGE, Forum Stadtpark, Graz; the RED 2014 – MAIL ART PROJECT, Galerie Lisi Hämmerle, Bregenz; Maßnahmen zur Rettung der Welt V, ROTOR, Graz;
A Room Of One’s Own, Kunsthaus Graz; Die wilde Frau, WALD UNO MENSCH, Schloß Trautenfels; Cabin, HDA. Graz; 2013: Mail Art Project!-Exhibition: the RED, MAG3, Wien; Wagner Extase, ehern. k. u. k. Post-und Telegrafenamt, Wien; TRANSPLANT II, Projektraum Viktor Sucher, Wien: 2012: The Antarctic Zoo, Mischief La-Bas/Glasgow, UK: 2011: Mein Freiraum Eisenerz, Eisenerz; 2010: Partizipation, Diözesanpreis, Minoriten, Graz; 2008: es ist aus, es ist besser so, Video/Performance, Moskau; R. Luxemburg, A. Anderson, Berlin; 2007: Die Politik der Zugehörigkeit, Kunsthaus Graz: 2006: Postamt zum Schreiben von Liebesbriefen (erst stirbt die Post, dann stirbt das Land), Graz: 2004: langes Fädchen, faules Mädchen, Steirischer Herbst, Palais Thienfeld, Graz;